Der CVJM-Posaunenchor in Schottland
„Wenn einer eine s o l c h e Reise tut, dann muss er viel erzählen!“
Anfang August fuhr der CVJM-Posaunenchor Plochingen nach Schottland. Mit der großen Fähre von Amsterdam-Ijmuiden nach Newcastle Upon Tyne an England vorbei, wo der Chor schon vor fünf Jahren in London und Windsor intensive England-Erfahrungen sammeln konnte.
Das Ziel diesmal: Die schottischen Highlands. Und tatsächlich folgte ein „Highland“ dem anderen. Das Städtchen Tain mit seinem idyllischen Landhotel „Morangie“ und die Stadt Perth waren in den folgenden neun Tagen Ausgangspunkt vieler Exkursionen der über vierzig Teilnehmer aus Plochingen.
Schlösser: wie Dunrobin Castle and Gardens herrlich an der Nordsee gelegen und Sitz der Grafen von Sutherland.
Cathedralen: wie Dornoch Cathedral. Hier gestalteten die Plochinger Posaunenchorbläser einen eindrucksvollen Gottesdienst, zusammen mit ihren Plochinger Pfarrern Hengel und Zeh und Rev. Susan Brown. Rev. Susan Brown nach dem Gottesdienst: “We enjoyed so much having you with us!”
Städte: Inverness, Perth und Edinburgh. Ein Highlight im doppelten Sinne: Der Besuch des internationalen Military Tattoos, eine Mischung von strenger Militärmusik und humorvoller Distanz dazu.
Überraschend für die meisten Teilnehmer: Die grandiose Landschaft z.B. Loch Ness, das Glencoe Tal und der Caledonien Canal, der eintägige Besuch der Orkney-Inseln, aber auch die Besteigung des „Ben Wyvis“, der immerhin mit seinen 1046 m Höhe und 900 Metern Höhenunterschied auch erfahrenen Schwäbischen Alb-Wanderern Respekt abverlangte. Laufend wechselnde Landschaftseindrücke durch das Spiel von Sonne und Wolken ließen immer wieder inne halten. Und der Regen ? Hatte in den 12 Tagen des Besuches bis auf einige wenige Minuten pausiert.
Führung und Verführung zugleich: Der Besuch in der Glenmorangie Destillery. Deutlich wurde hier die enorme wirtschaftliche Bedeutung der schottischen Whisky-Destillerien.
Das riesige Fort George am Moray Firth sowie der Besuch des Castles in Edinburgh vermittelten intensiv die Jahrhunderte langen Auseinandersetzungen zwischen Schottland und England.
Einblick in schottische Traditionen bescherte uns der Besuch der Highland Games in Strathpeffer. Sportliche Vergleichskämpfe, Budenrummel, Dudelsack-Bands, Solo-Piping- and Dancing -Wertungsspiele und als Höhepunkt: Wer schleudert am weitesten und exaktesten den 66 kg schweren Telegrafenstamm!
Auf der Rückfahrt verweilte die Gruppe noch zwei Nächte in London, wo jeder und jede nach Herzenslust die Stadt erkunden konnte.
Die Organisation und Leitung dieser intensiven, kurzweiligen und spannenden Reise lag in den Händen und Herzen der England und Schottland erfahrenen Sabine und Reiner Nussbaum. Ihnen hierfür ein großes Dankeschön!




